November, 2017

15nov20:0022:00Talk im Theater - Weibliche Lust: Wie wollen wir kommen?Theater-Talk20:00 - 22:00 Heppel und Ettlich, Feilitzschstr. 12

Theater

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Details

Am 15.11.2017, 20-22 Uhr, Theater Heppel und Ettlich. Ein Gespräch unter Frauen über über weibliche Lust, Sex, seine Wahrnehmung und die Frage, was sich in den letzten Jahrzehnten im Bett für uns verändert hat.

Durch Penetration zum Orgasmus kommen? Kann nur jede dritte Frau. An Sex denken? Machen Frauen im Schnitt zehnmal am Tag. Sexuelle Befreiung? Sieht für jede anders aus.
Sex ist überall. Männlicher Sex. Was Frauen wollen, was sie anmacht, welche Berührungen der Klitoris schön sind und welche eher schrecklich – all das ist heute dagegen eher selten Inhalt der öffentlichen Diskussion.
Am 15.11 wollen wir das ändern. Und offen darüber sprechen, was wir im Bett wollen, was uns anmacht und was nicht, wie wir unsere Sexualität wahrnehmen und was sich ändern müsste. Weil weiblicher Sex kein Tabu sein sollte.

Am 15.11.2017, 20-22 Uhr
Einlass: 19 h
Ticket: 7 €
Theater Heppel und Ettlich.
Feilitzschstr. 12, 80802 München
Tickets unter www.heppel-ettlich.de

Eine Veranstaltung von “Hoch die! Nieder mit!” in Kooperation mit dem SlutWalk München .


Ein paar zusätzliche Infos …

Hoch die! Nieder mit!

Ein Polittalk im Theater Heppel und Ettlich. Über das Leben, die Liebe und die Revolution. Einmal im Monat. Mit Wein. Und euch.

 

Slutwalk

„Frauen sollten sich nicht wie Schlampen anziehen, wenn sie nicht zu Opfern werden wollen.“
Diese Äußerung eines kanadischen Polizeibeamten vom Januar letzten Jahres löste eine Protestbewegung aus, die sich von Toronto aus über die ganze Welt verbreitete. Die “SlutWalks” gegen Vergewaltigungsmythen und für selbstbestimmte Sexualität wurden auf der ganzen Welt gesehen und diskutiert. Doch gereicht haben sie offensichtlich nicht!
Im Februar diesen Jahres machte Rainer Samietz vom Kommissariat zur Bekämpfung von Sexualdelikten mit der Aussage auf sich aufmerksam, Frauen würden häufig “wahnsinnig viel trinken und dann nichts mehr wissen”- würde weniger getrunken werden, so gäbe es auch weniger Fälle von sexuellen Übergriffen. Von einer münchenweiten Kampagne gegen K.O.-Tropfen zeigte er sich “überrascht”, sei schließlich in vielen Fällen allein der Alkohol das Problem.
Mit dieser Aussage zeigte Rainer Samietz einmal mehr, wie sehr die vom “Slutwalk” thematisierte Problematik in unserer Gesellschaft präsent ist. Den Opfern wird weiter häufig die Schuld oder zumindest eine Mitschuld an Vergewaltigungen zugeschoben.
Wir fordern ein System, in welchem klar ist, dass allein der Täter die Schuld trägt, in welchem jeder das Recht und die Möglichkeit hat, seine Sexualpartner und seine sexuelle Identität frei zu wählen und in welchem der Begriff “Schlampe” kein Schimpfwort mehr ist!

Deshalb sollten wir alle für ein Leben ohne Vergewaltigungsmythen, Geschlechterklischees und Rollenbilder kämpfen. Jeder Mensch hat das Recht, sich zu kleiden wie er oder sie will, kann Sex haben mit wem er oder sie will und Vergewaltigungsopfer sind NIEMALS “selber schuld”.

Protestieren wir deswegen gemeinsam gegen Unterdrückung, Vergewaltigungsmythen und für sexuelle Selbstbestimmung. Kommt alle am 22.07.17 um 13 Uhr zum Stachus. Seid kreativ: ob nackt, komplett verhüllt oder irgendwas dazwischen – jedeR ist willkommen!

Zeit

(Mittwoch) 20:00 - 22:00

Ort

Heppel und Ettlich

Feilitzschstr. 12

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