April, 2018

22apr11:00Gruppenausstellung zum Weltfrauentag 2018Finissage11:00 Stadtteilkultur 2411 e.V., Blodigstraße 4

Finissage

MEHR lesen ...

Details

Einladung zur Finissage der Gruppenausstellung zum Weltfrauentag 2018 – Internationale Frauensolidarität. Alle Künstlerinnen aus diversen Kulturräumen werden anwesend sein!

Wann:
22. April 2018, 11 Uhr

Wo:
Stadtteilkultur 2411 e.V.
Blodigstraße 4, 3. Stock
80933 München

Grußwort:
Frau Fadumo Korn, Vorsitzende des Vereins NALA e.V.

Musik von Alejandra Marini und kulinarische Spezialitäten aus Somalia

Frau Fadumo Korn, sagt dazu: “Es freut mich besonders, ein Grußwort bei der Finissage des Projekts „Internationale Frauensolidarität – keine Gewalt an Mädchen und Frauen sprechen zu können. Denn ich selbst habe bereits im Alter vom sieben Jahren Gewalt erlebt. Da ich in Somalia als Nomadenmädchen geboren wurde, wurde ich gemäß den Traditionen beschnitten. Noch heute leide ich unter den Folgen dieser Beschneidung. Darum kämpfe ich u.a. als Vorsitzende des Vereins Nala e.V. gegen genitale Verstümmelung an Mädchen und Frauen. Ich möchte betroffenen Mädchen und Frauen helfen und nachhaltige Aufklärung im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung leisten.

Gruppenbild
Gruppenbild

Impulse des politischen Unbehagens – Eine interdisziplinäre und transkulturelle Kunstausstellung

 

Schirmfrau:  Dimitrina Lang, Vorsitzende des Migrationsbeirats München

100 Jahre Wahlrecht für Frauen ist meiner Meinung nach ein historisches Datum, um die Sichtbarkeit der Arbeit und Leistung von Mädchen und Frauen, auch Migrantinnen in der deutschen Gesellschaft hervorzuheben, ja gar als fester Bestandteil der deutschen Frauenbewegung wahrzunehmen. Frauen haben zwar bis jetzt Einiges erreicht im Kampf gegen die frauenfeindlichen Strukturen, doch in Zeiten der Globalisierung ist zu konstatieren, dass die „Errungenschaften“ in Gefahr zu sein scheinen. Die schwer erkämpften Rechten scheinen auch für die Mehrheit der Mädchen und Frauen kaum eine Bedeutung zu haben. Durch die #Aufschrei oder #MeToo-Debatte wird deutlich, dass Gewalt gegen Mädchen und Frauen ein weltweites Phänomen ist, ein zutiefst strukturelles Problem, egal wo frau hinschaut. Die EU hat das erkannt und nennt Gewalt gegen Frauen „eines der verbreitetsten Verbrechen dieser Zeit“.

Deshalb möchte dieses Projekt dazu beitragen, herauszufinden, weshalb und wieso Übergriffe überwiegend von Männern ausgehen? Hat das mit der gesellschaftlichen Verteilung von Macht zu tun? Hat das immer noch mit den tradierten Rollenbildern von Mädchen und Frauen zu tun? Wie können wir ein Leben ohne Gewalt erreichen, also ein Leben in Würde, Freiheit, Frieden und Sicherheit?

gruppenausstellung
gruppenausstellung

Weitere Informationen:
www.frau-kunst-politik.de

 


Lesen Sie auch …

• Die Münchnerin – Powerwerbung, die wirkt … – Veröffentlichen auch Sie Ihre Beiträge und Veranstaltungen bei uns.
• Interessante Veranstaltungen im Eventkalender

Zeit

(Sonntag) 11:00

Ort

Stadtteilkultur 2411 e.V.

Blodigstraße 4

Nach oben scrollen
X