Dezember, 2017

14dez19:3021:00Film: Warum Frauen Berge besteigen sollten - Gerda LernerSelbsthilfe19:30 - 21:00 Kofra, Baaderstr. 30

Warum Frauen Berge besteigen sollten

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Details

Kofra zeigt am 14.12.2017 um 19.30 Uhr den Film “Warum Frauen Berge besteigen sollten” von Renata Keller. Eine Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner.

Warum Frauen Berge besteigen sollten

Eine Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner

 

Regie: Renata Keller

Als bahnbrechende feministische Historikerin, Autorin und soziale Reformerin ist Gerda Lerner zweifellos eine der inspirierendsten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sie emigrierte vor den Nazis in die USA, war frühzeitig in der Bürgerrechtsbewegung engagiert, schrieb 1972 die überfällige Studie „Schwarze Frauen im weißen Amerika“, 1986 „Die Entstehung des Patriarchats“ und begründete so die Frauen Geschichtsschreibung. Der Film wirft einen detaillierten Blick auf das persönliche, berufliche und politische Leben Gerda Lerners und geht der Frage nach: Wie kann uns das Wissen über unsere eigene Geschichte dazu inspirieren, eine bessere Zukunft zu gestalten? Ausgehend von den revolutionären Errungenschaften der Frauen im 20. Jahrhundert wirft der Film auch einen Blick in die Zukunft und geht der Frage nach: Wo stehen die Frauen heute? Und was ist der nächste Schritt?

http://www.womenneedtoclimbmountains.com/
http://www.gerdalerner.com/

 

Gerda Lerner

(Geburtsname: Gerda Hedwig Kronstein)
geboren am 30. April 1920 in Wien, gestorben am 2. Januar 2013 in Madison, Wisconsin (USA)
Die »Godmother of women‘s history«, wie die New York Times zitierte, ist weit über das universitäre Feld bekannt und hat ihre Tätigkeit für die »Anderen«, jene am Rand der Gesellschaft, immer als eminent politisch angesehen. Die historische Benachteiligung von Frauen ist nur eine, aber eine bedeutende Form der Diskriminierung, da Frauen die Gruppe von Menschen sind, die am längsten als »Andere« stigmatisiert wurden.
Lerner, die als Kind jüdischer Eltern geboren wurde, musste vor den Nationalsozialisten mit ihrer Familie ins Exil flüchten und hat erst in den USA zu einer anerkannten Bürgerin und Wissenschaftlerin werden können. Ihr gelang es 1972 den ersten Studiengang und 1980 ein Doktorratsstudium für Frauengeschichte in den USA zu etablieren. Lerner ist es gelungen den Frauen, über die sie schrieb, eine Stimme zu geben. Ihr ist es früher als anderen klar gewesen, dass gesellschaftliche Benachteiligungen komplex sind und Ausbeutung, Unterdrückung und Benachteiligung Ergebnisse historischer Prozesse sind. Ende April 2012 willigt sie ein, den Dokumentarfilm über sich drehen zu lassen und verbringt einige Tage mit Renata Keller, der Regisseurin. Am 2. Januar 2013 stirbt Gerda Lerner in ihrem Heim in Madison. Ihr wissenschaftlicher Nachlass wird von der Schlesinger Library der Harvard Universität betreut.

Die Regisseurin bietet auch Kurse und Workshops zum Film an.
Mehr Information: www.womenneedtoclimbmountains.com

Zeit: 14.12.2017, 19.30 Uhr
Ort: Kofra
Baaderstraße 30, 80469 München
Tel: 089 -20 10 450   Fax: 089 20 22 747
Öffnungszeiten: Mo-Do 16-22 Uhr, Fr 14-18 Uhr
Internetcafe: Mo-Do 16-19 Uhr, Fr 14-18 Uhr und nach Absprache

 


Was ist das Kofra?

Der Verein KOFRA e.V. wurde 1982 als autonomes Selbsthilfeprojekt gegründet. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dem jede Frau beitreten kann, die unsere Initiative unterstützen möchte. Die Mitarbeiterinnen organisieren den Alltag des Projektes und sind Ansprechspartnerinnen für Beratung, Gespräche und Informationen. Ehrenamtliche und der Vorstand unterstützen das KOFRA bei den Gruppen, der Zeitung, der Programmplanung sowie bei Veranstaltungen. Wir beraten zu Fragen des Arbeitslebens, bei sozialen, psychischen und rechtlichen Belangen. Wir geben organisatorische Unterstützung, wenn Frauen oder Gruppen zu ihrer Arbeits- und Lebenssituation aktiv werden wollen:

An bestehenden Gruppen, die regelmäßig zu verschiedenen Themen arbeiten, kann frau teilnehmen. Sie kann ferner zu Themen, die sie interessieren, selbst Gruppen initiieren, die selbstständig oder angeleitet arbeiten. Die Gruppen im KOFRA sind in der Regel Arbeitsgruppen, in denen sich die beteiligten Frauen selber Inhalte und Materialien erarbeiten und diskutieren zu Themen, die ihnen wichtig sind und die in der Auseinandersetzung mit Beruf, Lebensbedingungen oder politischen Fragen entstehen. Die KOFRA-Ffrauen unterstützen und/oder begleiten die Gruppen bei Bedarf, sind Ansprechpartnerinnen für Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Recherchen, Materialien oder für Hilfe bei Veranstaltungen. Die Gruppen sind, wenn es nicht anders angegeben ist, für interessierte Frauen offen.

Wir bieten ferner Vorträge, Diskussionen, Workshops und Seminare an, in denen schwerpunktorientierte und arbeitsspezifische Themen vertieft werden können und nehmen jede Anregung gerne auf.

Weitere Gruppen und Informationen: www.kofra.de


Zudem gibt es hier eine Liste weiterer Münchner Frauenprojekte.

Link zum Eventkalender.

Zeit

(Donnerstag) 19:30 - 21:00

Ort

Kofra

Baaderstr. 30

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