Juni, 2020

26jun18:0021:30Das Ding ausm Sumpf#Kulturlieferdienst - Strassen-Kultur-Demo18:00 - 21:30 Baldeplatz (autofrei), Baldeplatz

Das Ding ausm Sumpf - Kulturlieferdienst

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Details

#kulturlieferdienst | Straßen-Kultur-Demo zu Coronazeiten – Münchner Künstler*innen bieten auf autofreien Straßen ein fröhlich-buntes Kultur-Programm. Strassenkunst, Musik, Artistik, Performance, Show, Walkact, Theater …

Das Ding ausm Sumpf

26.6.2020,
• 18.00-19.00 Uhr, Baldeplatz (autofrei),
• 19.00-19.30 Uhr, Isarbootsfahrt mit Livestream
• 19.30-21.00 Uhr, Eröffnungskonzert auf dem Kulturstrand
Facebook-Event

S T R A S S E N – K U L T U R  – D E M O

So funktioniert’s:
„In den auf der Straße aufgemalten Kreisen darf sich auch jeweils eine sog. „häusliche Gemeinschaft“ versammeln. Bitte habt Euren Personalausweis damit die Polizei das ggfs. überprüfen kann und meldet Euch per Mail an benjamin.david@isarlust.org mit Eurem „Beziehungsstatus“ (z.B. Familie, WG, feste Beziehung) an.“

Support your local Künstler*in mit einer Spende via paypal.me/kulturlieferdienst


Hinweis:

Hinweis: Sollte die Versammlung kurzfristig verschoben werden müssen, weil das Wetter nicht mitspielt oder weil die Behörden die Versammlungsanzeige nicht rechtzeitig bearbeiten können, informieren wir Euch in der „Facebook-Veranstaltung“ über einen Alternativtermin.


Wir präsentieren hiermit #kulturlieferdienst | DAS DINGS AUSM SUMPF auf dem autofreien Baldeplatz. Kuratiert von Juergen Reiter von ORkAaN Music+Art Productions und Benjamin David vom Isarlust e.V. und die urbanauten. Dazu gibt es auch kulturpolitische Ansprachen. Es handelt sich um eine im KVR angezeigte Versammlung.


 

Das Ding ausm Sumpf

„Intelligente Texte und fette Beats (…) als würden Marteria und Käptn Peng ein Kind bekommen“ — Puls / Bayrischer Rundfunk

DAS DING AUSM SUMPF´– Rapper, Opernsänger, promovierter Volkswirt.

Die Musik, die es macht, sollte seine Welt berühren. Doch wer ist DAS DING AUSM SUMPF?

„Im weitesten Sinne HipHop, wie man ihn selten findet: versponnen und klug getextet (wie von Käptn Peng), und im Sound dicht und doch leicht“ meint die Süddeutsche Zeitung. Die Puls-Redaktion des bayrischen Rundfunks schwärmt „intelligente Texte und fette Beats (…) als würden Marteria und Käptn Peng ein Kind bekommen“.„Die klugen Texte und der feine Indie-Sound vermitteln auch bei unangenehmen Themen eine seltene Leichtigkeit. Diese Verbindung ist in der deutschen Musikbranche momentan nicht oft zu finden.“ kommentiert Tonspion. Das Reeperbahnfestival verkündet: „Was blubbert denn da unter der Oberfläche? Was bahnt sich dort seinen Weg durchs Dickicht deutscher Dichter und Denker? Als würden Freundeskreis Tracks von Curse covern, als jammten Marteria und Käptn Peng an einer Strandbar, oder als sei dieses Ding ausm Sumpf der Gesellschaft vielleicht Teil jener Rap-Reformation, nach der dieses Land schon so lange lechzt.“

1984 geboren, im Bayrischen Wald zur Schule gegangen, wächst im Klosterinternat Metten der Wunsch Rapper zu werden. Zur Schulzeit Jahrgangsschlechtester, beschließt DAS DING AUSM SUMPF, um von der Musik leben zu können, das Singen von der Pike aus zu lernen. Es studiert Operngesang.

Dank Schimmel im Autodach und ständigen Bronchienerkrankungen reift Plan B: DAS DING AUSM SUMPF wechselt zur Volkswirtschaft, promoviert als Jahrgangsbester, wird mit dem bayrischen Kulturpreis für seine Dissertation ausgezeichnet und übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz bei einem Maschinenbauunternehmen.

Jetzt rappt DAS DING AUSM SUMPF über die Sinnlosigkeit einer kapitalgedeckten Welt, den ganz normalen Wahnsinn zwischen neun und fünf, die Leere eines Lebens, das immer mehr will – und wie Mensch sich all dem erfolgreich entzieht. Laut Reeperbahnfestival: „Seine Texte sind nämlich nicht nur Anklage, sondern auch Ansatz für Lösungen, Aufruf zum Aufbruch, dialektisch unterwandert von jeder Menge bissiger Ironie, fetttriefenden Beats und bittersüßen Gänsehautgrooves. Ein Rundum-sorglos-Paket im deutschen Hip-Hop, das keiner kommen sah.“

Info-Links:
DAS DINGS AUSM SUMPF auf Youtube


Gemeinsam sammeln wir vor Ort und online Spenden für die Münchner Künstler*innen und für Kunst- und Kulturaktionen für die de facto eingesperrten Menschen in den Senioren-, Pflege- und Flüchtlingsheimen und vieler anderer Einrichtungen der Stadt via paypal.me/kulturlieferdienst


#kulturlieferdienst – Was ist das denn?

12 Wochen haben wir nun alle mehr oder weniger zu Hause verbracht. Das war und ist gut und richtig so. Es gilt in Zeiten der weltweiten Pandemie das Leben unserer Großeltern, gesundheitlich Angeschlagener aber auch der Helfer*innen in den Kliniken, Pflegeheimen und anderen sog. systemrelevanten Einrichtungen unser Stadt, unseres Landes, unseres Planeten zu schützen. Der „Lockdown“ war alternativlos. Wir danken der Politik und den Behörden für ihre mutigen Schritte und wir danken allen Bürger*innen, die sich so streng an die Abstandsgebote und Schutzmaßnahmen gehalten haben und halten. Nur so wird das möglich, was die Politik seit kurzem ermöglicht: eine vorsichtige Wiedereröffnung des öffentlichen Lebens in München.

Die Münchner Künstler*innen stehen derweil – schon im Normalfall mit meist prekärem Einkommen – mit dem eingesperrten Rücken zur Wand ihrer zu kleinen Wohnungen. Ausgesperrt aus geschlossenen Kultureinrichtungen und von untersagten Kulturveranstaltungen durch die weltweite Seuche improvisieren sie mit Wohnzimmerkonzerten vor mehr oder weniger viel virtuellem Publikum weitgehend ohne Einnahmen irgendwo im digitalen Zwischenraum. Während gleichzeitig der Autoverkehr in München um 40-60% zurückgegangen ist.

Moment.

Wirklich.

Um so viel?

Jup. An den amtlichen Meßstationen der Stadt München ist der Autoverkehr in den letzten Wochen um 40-60% zurückgegangen.

So liegt es nahe eins und eins zusammenzuzählen. Kunst kommt im Rahmen des seit dem 4.5.2020 gelockerten Bayerischen Versammlungsrechts zu Euch und Ihnen vor die Haustür. Die Autostraßenspuren werden so zur Bühne für Reden und Musik. Radwege und Fußwege bleiben für den Stadtverkehr frei. Fenster und Balkone der Anwohner*innen und Anlieger*innengeschäfte werden die Ränge eines urbanen Konzertsaales. Auf der Straße können sich in abmarkierten Kreidekreisen bis zu 100 Personen versammeln – wenn sie gleichzeitig die aktuellen Abstandsgebote einhalten.

Das ist kein Witz.

Das meinen wir ernst.

Bitte haltet Euch dran.

Max. 100 Personen können sich derzeit im Zuge der Dritten Allgemeinverfügung des Freistaats Bayern im öffentlichen Raum versammeln:
1. Mit 1,5 Meter Mindestabstand (sicherheitshalber machen wir 4-5 Meter)
2. jeglicher Körperkontakt ist zu vermeiden
3. mit Mund-Nasen-Schutz (dieser fällt NICHT unter das Vermummungsverbot)
4. unter freiem Himmel und ortsfest, für höchsten 60 Minuten.
5. In den auf der Straße aufgemalten Kreisen darf sich auch jeweils eine sog. „häusliche Gemeinschaft“ versammeln. Bitte habt Euren Personalausweis damit die Polizei das ggfs. überprüfen kann und meldet Euch per Mail an benjamin.david@isarlust.org mit Eurem „Beziehungsstatus“ (z.B. Familie, WG, feste Beziehung) an.

Liebe Radler*innen, liebe Passant*innen, bleibt bitte NICHT stehen. Wenn Ihr auch ein Konzert genießen wollt: schreibt uns doch eine Nachricht an benjamin.david@isarlust.org, wir kommen dann gerne auch bei Ihnen und Euch vor dem Fenster vorbei. Und klar: es wäre schön, wenn Ihr die beteiligten Künster*innen dann mit einer Spende unterstützt.

Um es nochmal ganz deutlich zu sagen. Kommt gerne vorbei – aber nur bis wir 100 Leute sind. Schaut aus Euren Fenstern. Oder genießt auf unserer FB-Seite Kulturlieferdienst den Livestream von vor Ort – diesmal über WLAN mit Bild und Ton in guter Qualität. Wenn mehr als 100 Menschen auf die Straße kommen und damit die von der Bayerischen Staatsregierung vorgegebene Höchstzahl an Teilnehmer*innen überschritten wird, werden wir ggfs. die Versammlung und die Musik sofort nach Rücksprache mit der/ dem Polizeieinsatzleiter*in abbrechen.

Mit dem Virus ist nicht zu spaßen. Mit dem Leben und der Gesundheit unserer Großeltern, gesundheitlich Angeschlagener aber auch dem Leben und der Gesundheit der Menschen, die aktuell Erkrankte betreuen ist nicht zu spaßen.

Laßt uns uns gemeinsam “locker machen”, die Müncher Künstler*innen unterstützen, aber auch für die Isolierten in Quarantäne Musik vor dem Fenster möglich machen und gleichzeitig streng an die sinnvollen Regeln des Infektionsschutzes halten.

Gastgeber*innen & Unterstützerinnen:
Die Münchnerin
die urbanauten auf Facebook
Isarlust e.V. auf Facebook
Kulturlieferdienst München auf Facebook
Kulturstrand auf Facebook


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Support für Foto, Grafik und Öffentlichkeitsarbeit:
Sabine M. Mairiedl | die-muenchnerin.de


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Zeit

(Freitag) 18:00 - 21:30

Ort

Baldeplatz (autofrei)

Baldeplatz

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