Juni, 2020

30jun18:0019:00Zebra StelzentheaterKulturlieferdienst - Stelzentheater18:00 - 19:00 Frundsbergstraße (autofrei), Frundsbergstraße

#Kulturlieferdienst - Zebra Stelzentheater

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Details

#kulturlieferdienst | Straßen-Kultur-Demo zu Coronazeiten – Münchner Künstler*innen bieten auf autofreien Straßen ein fröhlich-buntes Kultur-Programm. Strassenkunst, Musik, Artistik, Performance, Show, Walkact, Theater …

ZEBRA STELZENTHEATER

30.06.2020, 18-19 Uhr, Frundsbergstraße (autofrei), 80634 München
Facebook-Event

S T R A S S E N T H E A T E R

So funktioniert’s: „In den auf der Straße aufgemalten Kreisen darf sich auch jeweils eine sog. „häusliche Gemeinschaft“ versammeln. Bitte habt Euren Personalausweis damit die Polizei das ggfs. überprüfen kann und meldet Euch per Mail an benjamin.david@isarlust.org mit Eurem „Beziehungsstatus“ (z.B. Familie, WG, feste Beziehung) an.“

Support your local Künstler*in mit einer Spende via paypal.me/kulturlieferdienst


Wir präsentieren hiermit #kulturlieferdienst | Zebra-Stelzentheater auf der autofreien Frundsbergstraße. Kuratiert von Juergen Reiter von ORkAaN Music+Art Productions und Benjamin David vom Isarlust e.V. und die urbanauten. Dazu gibt es auch Reden.


ZEBRA STELZENTHEATER

Das ZEBRA Stelzentheater ist eine der ältesten deutschen Straßent­heater Gruppen mit Schwerpunkt Stelzen.

Geboren aus der Freien Münchner Theaterszene der 80er Jahre, waren die Lust am Stelzen­­laufen, am Abenteuer Straßen­­­theater und am freien, selbstbestimmten Leben ausschlaggebend für die kontinuierliche Entwicklung der Gruppe.

ZEBRA hat in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet und den Begriff „Stelzentheater“ überhaupt erst ins Leben gerufen.

Nach über 30 Jahren besteht ZEBRA heute aus einem großen Team von Stelzen­­künstlern, Schau­spielern und Akrobaten, hat in über 30 Ländern auf zahlreichen Straßen­theaterfestivals gastiert und ist im Eventbereich genauso gefragt wie im öffentlichen Raum.

Stets auf der Suche nach neuen Ideen und Heraus­­forderungen hat ZEBRA zahlreiche, sehr unterschiedliche Produktionen geschaffen und dabei einen eigenen, unverwechselbaren Stil kreiert:

Sorgfältige erarbeitete Charaktere, phantasievolle Kostüme, starke Präsenz und Ausstrahlung der Künstler, Virtuosität und tänzerische Leichtigkeit auf den Stelzen und eine unbändige Freude und Energie, die sich direkt auf die Zuschauer überträgt.

Info-Link:
www.zebra-stelzen.de


Gemeinsam sammeln wir vor Ort und online Spenden für die Münchner Künstler*innen und für Kunst- und Kulturaktionen für die de facto eingesperrten Menschen in den Senioren-, Pflege- und Flüchtlingsheimen und vieler anderer Einrichtungen der Stadt via paypal.me/kulturlieferdienst


#kulturlieferdienst – Was ist das denn?

12 Wochen haben wir nun alle mehr oder weniger zu Hause verbracht. Das war und ist gut und richtig so. Es gilt in Zeiten der weltweiten Pandemie das Leben unserer Großeltern, gesundheitlich Angeschlagener aber auch der Helfer*innen in den Kliniken, Pflegeheimen und anderen sog. systemrelevanten Einrichtungen unser Stadt, unseres Landes, unseres Planeten zu schützen. Der „Lockdown“ war alternativlos. Wir danken der Politik und den Behörden für ihre mutigen Schritte und wir danken allen Bürger*innen, die sich so streng an die Abstandsgebote und Schutzmaßnahmen gehalten haben und halten. Nur so wird das möglich, was die Politik seit kurzem ermöglicht: eine vorsichtige Wiedereröffnung des öffentlichen Lebens in München.

Die Münchner Künstler*innen stehen derweil – schon im Normalfall mit meist prekärem Einkommen – mit dem eingesperrten Rücken zur Wand ihrer zu kleinen Wohnungen. Ausgesperrt aus geschlossenen Kultureinrichtungen und von untersagten Kulturveranstaltungen durch die weltweite Seuche improvisieren sie mit Wohnzimmerkonzerten vor mehr oder weniger viel virtuellem Publikum weitgehend ohne Einnahmen irgendwo im digitalen Zwischenraum. Während gleichzeitig der Autoverkehr in München um 40-60% zurückgegangen ist.

Moment.

Wirklich.

Um so viel?

Jup. An den amtlichen Meßstationen der Stadt München ist der Autoverkehr in den letzten Wochen um 40-60% zurückgegangen.

So liegt es nahe eins und eins zusammenzuzählen. Kunst kommt im Rahmen des seit dem 4.5.2020 gelockerten Bayerischen Versammlungsrechts zu Euch und Ihnen vor die Haustür. Die Autostraßenspuren werden so zur Bühne für Reden und Musik. Radwege und Fußwege bleiben für den Stadtverkehr frei. Fenster und Balkone der Anwohner*innen und Anlieger*innengeschäfte werden die Ränge eines urbanen Konzertsaales. Auf der Straße können sich in abmarkierten Kreidekreisen bis zu 50 Personen versammeln – wenn sie gleichzeitig die aktuellen Abstandsgebote einhalten.

Das ist kein Witz.

Das meinen wir ernst.

Bitte haltet Euch dran.

Max. 100 Personen können sich derzeit im Zuge der Dritten Allgemeinverfügung des Freistaats Bayern im öffentlichen Raum versammeln:
1. Mit 1,5 Meter Mindestabstand (sicherheitshalber machen wir 4-5 Meter)
2. jeglicher Körperkontakt ist zu vermeiden
3. mit Mund-Nasen-Schutz (dieser fällt NICHT unter das Vermummungsverbot)
4. unter freiem Himmel und ortsfest, für höchsten 60 Minuten.
5. In den auf der Straße aufgemalten Kreisen darf sich auch jeweils eine sog. „häusliche Gemeinschaft“ versammeln. Bitte habt Euren Personalausweis damit die Polizei das ggfs. überprüfen kann und meldet Euch per Mail an benjamin.david@isarlust.org mit Eurem „Beziehungsstatus“ (zB Familie, WG, feste Beziehung) an.

Liebe Radler*innen, liebe Passant*innen, bleibt bitte NICHT stehen. Wenn Ihr auch ein Konzert genießen wollt: schreibt uns doch eine Nachricht an benjamin.david@isarlust.org, wir kommen dann gerne auch bei Ihnen und Euch vor dem Fenster vorbei. Und klar: es wäre schön, wenn Ihr die beteiligten Künster*innen dann mit einer Spende unterstützt.

Um es nochmal ganz deutlich zu sagen. Kommt gerne vorbei – aber nur bis wir 100 Leute sind. Schaut aus Euren Fenstern. Oder genießt auf unserer FB-Seite Kulturlieferdienst den Livestream von vor Ort – diesmal über WLAN mit Bild und Ton in guter Qualität. Wenn mehr als 100 Menschen auf die Straße kommen und damit die von der Bayerischen Staatsregierung vorgegebene Höchstzahl an Teilnehmer*innen überschritten wird, werden wir ggfs. die Versammlung und die Musik sofort nach Rücksprache mit der/ dem Polizeieinsatzleiter*in abbrechen.

Mit dem Virus ist nicht zu spaßen. Mit dem Leben und der Gesundheit unserer Großeltern, gesundheitlich Angeschlagener aber auch dem Leben und der Gesundheit der Menschen, die aktuell Erkrankte betreuen ist nicht zu spaßen.

Laßt uns uns gemeinsam “locker machen”, die Müncher Künstler*innen unterstützen, aber auch für die Isolierten in Quarantäne Musik vor dem Fenster möglich machen und gleichzeitig streng an die sinnvollen Regeln des Infektionsschutzes halten.

UnterstützerInnen & VeranstalterInnen:
Die Münchnerin
die urbanauten auf Facebook
Isarlust e.V. auf Facebook
Kulturlieferdienst München auf Facebook
Kulturstrand auf Facebook


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Zeit

(Dienstag) 18:00 - 19:00

Ort

Frundsbergstraße (autofrei)

Frundsbergstraße

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