Juni, 2020

20jun17:0018:00Shutdown MietenwahnsinnAktionstag - Demo17:00 - 18:00 Adams-Lehmann-Platz, Adams-Lehmann-Platz

Shutdown Mietenwahnsinn Muenchen

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Details

Shut down Mietenwahnsinn – Sicheres Zuhause für alle!
Bundesweiter Aktionstag am 20. Juni 2020

Shutdown Mietenwahnsinn –
Sicheres Zuhause für alle!

Gemeinsam mit den Mietern protestieren wir gegen diese Mieterhöhungen!

Wann: Samstag 20. Juni 2020, 17-18 Uhr
Wo:
Adams-Lehmann-Platz, gegenüber Hausnummer 87
(6 Min. vom U-Bhf Hohenzollernplatz)

Der Mietenwahnsinn für die Mieter von über 8.000 Wohnungen der Dawonia in München begann 2013. Damals wurden 33.000 landeseigene Wohnungen (damals noch GBW genannt) an ein Konsortium um die Immobilienspekulanten der Patrizia AG verscherbelt, verantwortlich dafür der damalige Finanzminister Markus Söder. Ab diesem Zeitpunkt bestimmt statt der öffentlichen Hand der Markt und somit das Gewinnstreben über die Mieten.

Das neue “Wohlfühllabel” Dawonia kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Verdrängung durch maximale Mieterhöhungen – selbst bei „Sozialwohnungen“ – Verdreifachung der Mieten durch Modernisierung, geplanter Abriss von Wohnhäu- sern oder Verwahrlosung der Wohnanlagen an der Tagesordnung sind. Wo die Profitlogik das Handeln bestimmt, hat Menschlichkeit keinen Platz.

Statt der Verdrängung der Mieter braucht es die Verdrängung von Immobilienspekulanten wie der Dawonia und der Patrizia!

Wir fordern:

  • Mietenstopp jetzt! Keine weiteren Mieterhöhungen
  • Keine Verdrängung der Mieter
  • Wohnungen der Dawonia zurück in die öffentliche Hand

Kommt mit selbstgemachten Schildern und Bannern, um ein Zeichen gegen den Mietenwahnsinn der Dawonia zu setzen! Gerade jetzt müssen wir uns wehren und unsere Forderungen bekräftigen!

Teilnahme bitte nur mit Mund/Nasenschutz und unter Beachtung der Abstandsregeln.

Standort Kundgebung Adams-Lehmann-Platz, München.


Bundesweiter Aktionstag am 20. Juni 2020

Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie verschärfen die Mieten- und Wohnungskrise in Deutschland. Selbst wenn die Bundesregierung den coronabedingten Kündigungsaufschub bis Ende September verlängern sollte, drohen ohne weitere Maßnahmen zum Schutz der Mieter*innen ab Herbst erneut Kündigungen und Zwangsräumungen. Wahrscheinlich stehen wir erst am Anfang der tiefsten Rezession der Nachkriegszeit, und je länger sie dauert, desto schwieriger wird es sein, die Miete aufzubringen. Damit droht eine Verdrängungswelle, die noch mehr Menschen in die Wohnungsnot treiben und kleine Läden, Kultureinrichtungen und Betriebe aus den Innenstädten drängen würde.

Das bundesweite Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn nimmt das bisher für Ende Juni angekündigte Auslaufen der gesetzlichen Regelung zum Anlass, unter dem Motto „Shut down Mietenwahnsinn – Sicheres Zuhause für alle!“ für Samstag, 20. Juni 2020, zu einem bundesweiten Aktionstag aufzurufen. In zahlreichen Städten, darunter Aachen, Berlin, Bochum, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiburg, Hannover, Köln, Marburg und München, werden an diesem Tag Mieter*innen-Initiativen und stadtpolitische Gruppen mit Kundgebungen und kreativen Aktionen für eine soziale Krisenlösung und gegen die fortgesetzte Umverteilung von unten nach oben protestieren.

Felix Wiegand, einer der Sprecher des Aktionsbündnisses, erklärt dazu: „Shutdown für den Mietenwahnsinn, damit meinen wir: Mietschulden erlassen, die Mieten senken, Zwangsräumungen verbieten. Alle Menschen brauchen eine bezahlbare Wohnung. Am Weltflüchtlingstag fordern wir einmal mehr: Schließt die Lager und öffnet leerstehende Wohnungen und Ferienwohnungen für Wohnungslose und Geflüchtete!“

Doch es geht nicht nur um die schon aufgehäuften Mietschulden – die hohen Mieten sind das Problem. Dazu Birgit Otte vom Aktionsbündnis: „Statt Finanzinvestor*innen aus Steuergeldern die Mieten zu garantieren und sie damit zu Krisengewinner*innen zu machen, müssen die Mieten sinken und auch für die Zukunft gedeckelt werden. Profitgierige Wohnungskonzerne wie Vonovia, Akelius, Deutsche Wohnen und Co. gehören in gesellschaftliche Hand.“

Das Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn ist ein seit August 2019 bestehender bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*innen-Initiativen und stadtpolitische Gruppen. Gemeinsam mit weiteren Netzwerken hatte das Bündnis den europaweiten „Housing Action Day“ am 28. März 2020 ausgerufen, an dem unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite!“ in ganz Deutschland zahlreiche Aktionen, Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden sollten. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Aktionstag bis auf Weiteres verschoben.

Kontakt:
Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn
E-Mail: info@housing-action-day.net
Homepage: www.housing-action-day.net
Telefon: 0151-75 20 20 77

Informationen & Pressemeldungen:
Ausspekuliert.de
Süddeutsche


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Sabine M. Mairiedl | die-muenchnerin.de


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Zeit

(Samstag) 17:00 - 18:00

Ort

Adams-Lehmann-Platz

Adams-Lehmann-Platz

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