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Antisemitismus in Zeiten von Corona – Webinar

Antiseminitsmus in Zeiten von Corona. Webinar am 3.6.2020, 18 Uhr auf Facebook

Dr. Annette Seidel-Arpacı, Leiterin RIAS Bayern (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern), und Robert Andreasch, Rechtsextremismus-Experte und Investigativ-Journalist, berichten von Antisemitismus in Zeiten von Corona. Moderiert wird das Gespräch von Dr. Julie Grimmeisen, akademische Leiterin im israelischen Generalkonsulat.

Antisemitismus in Zeiten von Corona – Webinar

ZEIT: 3. Juni 2020, 18-19 Uhr
ORT: >>> www.facebook.com/IsraelinMunich

Infos: Facebook-Event

Warum wir von „Judensternen“ mit der Inschrift ‚ungeimpft‘ nicht überrascht sein sollten? Dr. Annette Seidel-Arpacı wird anhand von Beispielen geäußerter Inhalte eine Einordnung der derzeitigen Proteste innerhalb der geschichtspolitischen Debatten in Deutschland vornehmen. Dabei wird es um die Frage gehen, was die antisemitischen Parolen und Symbole mit Erinnerungskultur und den Täter-Opfer-Umkehrungen bzw. -Umdeutungen der letzten Jahrzehnte zu tun haben.

Robert Andreasch hat sich von Anfang an die Versammlungen der Corona-Leugner_innen angeschaut, aber auch ihre Mobilisierungs- und Austauschplattformen beobachtet und ausgewertet. Wer geht da auf die Straße? Wer teilt da was für Beiträge? Was ist mit den Teilnehmenden los? Seine Einordnung berücksichtigt den Rechtsruck des letzten Jahrzehnts: die breite Akzeptanz von Ressentiments und Verschwörungsideologien, die „Empörungsgemeinschaft“ von PEGIDA, den Aufstieg der AfD und den rechten Terror.

Gastgeber*innen:
Israel in München (Facebook)
Generalkonsulat des Staates Israel
RIAS Bayern – Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Facebook)
https://report-antisemitism.de/

#IsraelinMunichWebinars

 

Zur Person Dr. Annette Seidel-Arpacı,
Leiterin RIAS Bayern (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern)

 

Zur Person: Robert Andreasch,
Rechtsextremismus-Experte und Investigativ-Journalist

Seit über 20 Jahren dokumentiert Robert Andreasch die rechte Szene in Deutschland. Mit uns spricht er über die Versuche, seine Arbeit zu verunglimpfen und mit welchen Methoden die extreme Rechte gegen Journalisten vorgeht.
Quelle: Zündfunk-Interview


Weitere Informationen:

RIAS Bayern – Wieso es uns gibt

Antisemitismus ist für Jüdinnen und Juden in Bayern ein alltagsprägendes Phänomen: In der Schule, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen sind sie damit konfrontiert. Zwischen 2014 und Mitte 2018 wurden in Bayern rund 700 antisemitische Straftaten registriert, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Antisemitische Vorfälle, die keine Straftaten darstellen, werden zudem kaum dokumentiert. Betroffene sehen sich oft einer empathielosen und ressentimentgeladenen Umgebung gegenüber und behalten ihre Erfahrungen für sich.

Dies möchte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS Bayern) ändern: Wir dokumentieren Antisemitismus und sind als Anlaufstelle für Betroffene und Zeug_innen ein zivilgesellschaftliches Sprachrohr für Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse. Wir sensibilisieren so die Gesellschaft für Antisemitismus und dessen Auswirkungen auf die Betroffenen.
Quelle: RIAS Bayern auf Facebook

 


Unterstützer*innen:
Omas Gegen Rechts München (Facebook)
OMAS AKTIV
Die Münchnerin


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